AWO NRW unterstützt Kampagne SOS Semesterbeitrag!

07.03.2022

Studierende leiden seit Jahren unter steigenden Semesterbeiträgen.

Diese bestehen hauptsächlich aus dem Beitrag für das Studierendenwerk und dem Semesterticket – zwei Elemente, ohne die das Studium in NRW kaum vorstellbar ist. So sehr Studieninteressierte eine garantierte Mobilität sowie die Versorgung mit Wohnraum und Mahlzeiten jedoch als Anziehungspunkt betrachten, so sehr werden sie von Semesterbeiträgen von weit über 300 € abgeschreckt.

Ein Ende der Kostensteigerung ist dabei nicht in Sicht. So werden die Semesterbeiträge zu einer Art verdeckter Studiengebühr.

Wir schlagen gemeinsam mit den Landes-ASten Nordrhein-Westfalen Alarm und sagen: SOS Semesterbeitrag!
Gerade NRW als Land der Bildungsaufsteiger*innen muss ein Interesse daran haben, ärmeren Studierenden das Studium zu ermöglichen und finanziell begründete Studienabbrüche zu verhindern. Andernfalls könnten Studieninteressierte aus sozial schwächeren Milieus von der Aufnahme eines Studiums abgehalten werden. Das würde den Fachkräftemangel noch weiter antreiben, den die AWO als Arbeitgeberin gerade in der sozialen Arbeit schon heute täglich spürt.
NRW braucht jeden klugen Kopf. Gerade wenn Berufsausbildungen zunehmend akademisiert werden, darf niemand aus finanziellen Gründen daran scheitern, ein Studium aufzunehmen.

Darum unterstützt die AWO BRW die Kampagne und fordert gemeinsam mit den Landes-ASten-Treffen Nordrhein-Westfalen:

  • Die Erhöhung der landesseitigen Förderung der Studierendenwerke, sodass sie anteilig wieder dem Stand von 1994 entspricht.
  • Die Mitfinanzierung der Semestertickets durch das Land, um Kostensteigerungen aufzufangen und die Aufwärtsspirale der Kosten zu stoppen.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie hier.

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